Aktuelles zum Roten Sand (26.11.2025)
Ist das Rennen gelaufen?
Hooksiel hat eine Absage erhalten. Mitnichten! Diese Headline in vielen deutschen Tageszeitungen ist eine „Überinterpretation“ der Pressemitteilung des Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD).
Zitat Hooksiel-life vom 14.11.2025:
„Wie die DSD mitteilte, sei die Bewertung der Standortvorschläge zur Versetzung des Leuchtturms „Roter Sand“ weitgehend abgeschlossen. Ursprünglich waren Bremerhaven, Wilhelmshaven, Fedderwardersiel und Hooksiel im Rennen. Das Aus für Bremerhaven war bereits vor einigen Tagen verkündet worden. Nach der Prüfung denkmalpflegerischer, genehmigungsrechtlicher und technischer Kriterien und nach Abwägung aller Argumentewerde man sein weiteres Vorgehen auf die Standorte Fedderwardersiel und Wilhelmshaven konzentrieren, heißt von Seiten der Stiftung. Warum nicht mehr auf Hooksiel? Bremerhaven sei ausgeschieden, weil die zuständigen Wasserstraßen- und Naturschutzbehörden die erforderlichen Genehmigungen nicht erteilt hätten, insbesondere weil eine Verwechselungsgefahr mit aktiven Seezeichen bestehe. Und auch für den Standort Hooksiel seien seitens des zuständigen Wasserstraßen- und
Schifffahrtsamtes erhebliche Bedenken geäußert worden. Die Antwort auf die Nachfrage von „Hooksiel-life“, ob das bedeute, dass Hooksiel jetzt ganz aus dem Standort-Rennen raus sei. Pressesprecher Thomas Mertz: „Ganz aus dem Rennen würde ich nicht sagen…“.
Unterstrichen wird diese Aussage nun durch die Organisation eines Runden Tisches, an dem u.a. neben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) auch die DSD (per Videokonferenz) teilnehmen wird.


Eine neue Heimat für den Roten Sand (30.11.2024)
Hooksiel bewirbt sich
Der Leuchtturm „Roter Sand“ soll von seinem nassen Standort aufgrund von immer größer werden strukturellen Schäden an einen trockenen Standort ans Festland verbracht werden. Hooksiel befindet sich in einem kleinen Kreis prominenter Wettbewerber, da sich die Gemeinde Wangerland frühzeitig und als erste bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die das Projekt leitet, beworben hat.
Zwei Ingenieure aus dem Seebadeverein arbeiten seit über einem Jahr gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung Wangerland konkret an dem Projekt, den „Roten Sand“ nach Hooksiel zu holen. Es würden unzählige Stunden aufgewendet, um Konzepte und Präsentationen zu erstellen und die rein technischen Randbedingungen zu klären, die letztlich zu einer finalen Entscheidungsfindung für den neuen Standort – hoffentlich Hooksiel – bei der Stiftung Denkmalschutz führen wird.
Die Ansiedlung des „Roten Sandes“ in Hooksiel wird bundesweit Aufmerksamkeit erregen und zu Besucherströmen führen, die jetzt nach 150 Jahren erstmalig die Gelegenheit erhalten, einen der berühmtesten Leuchttürme Deutschlands aus der Nähe zu sehen und sogar besteigen zu können. Jeder kann sich jetzt ausmalen, was das für Hooksiel für Wangerland und den ganzen Kreis Friesland bedeuten wird, und das ganz ohne großen Marketingaufwand.
Ängstliche Bürger stellen als erstes die Frage nach den Kosten, vor allem unter dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse im Wangerland. Um das klarzustellen: der Umzug „Roten Sandes“ nach Hooksiel wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bezahlt, ebenso ein Betrag für den Erhalt des Turmes nach der Sanierung. Für den späteren Betrieb erarbeitet der Seebadeverein ein tragfähiges Betreiberkonzept auf gemeinnütziger Basis, sodass auch offiziell Spenden und Fördermittel eingewoben werden können. Dazu gehören auch kleine flankierende Gebäude für die Eingangskontrolle, sanitäre Anlagen, Shop/Bistro und ein kleines Museum, das die Geschichte des Turms der Öffentlichkeit zum Inhalt hat. Dieses Konzept steht im ganz Groben und wird konkret angegangen, sobald Hooksiel den Zuschlag erhalten hat.




